Z Nation S01E03 – Philly Feast

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Inhalt

Die Gruppe Überlebender durchquert Philadelphia und stößt dabei nicht nur auf die Freiheitsglocke, die auf einem Transporter mitten auf der Straße steht, sondern auch auf eine Gruppe Kannibalen, zu denen Cassandra gehörte und auch der Fremde der letzten Folge. Cassandra, alias Sunshine war behilflich, andere Überlebende in die Falle zu locken, damit diese lebend gehalten und langsam Stück für Stück verspeist zu werden. Da der Anführer der Kannibalen, Tobias Campbell, sie zurückholen will, entführen sie Addy und es geht darum, das Treiben der Menschenfresser zu beenden und die Gruppe zusammen zu halten.

Citizen Z, der sich inzwischen weiter mit dem Husky angefreundet hat, unterstützt die Überlebenden dabei soweit er kann, nachdem sie ihn über einen verlassenen Polizeiwagen wieder kontaktieren konnten.

Meinung

Nachdem es bisher so aussah, als würden die Menschen hier etwas mehr zusammenarbeiten, als bei The Walking Dead, kommen nun die Spielverderber. Natürlich direkt Kannibalen. Nach dem Zombie-Baby das nächste Anzeichen, dass den Kollegen von Asylum von Anfang an nix heilig ist und direkt richtig zugeschlagen wird. Grundsätzlich ja auch ok und die Folge war auch durchaus nicht schlecht. Die Storyline aus der letzten Folge wurde weitergeführt. Allerdings sieht es so aus, als würde Z Nation sich nur an dem Weg nach Kalifornien entlanghangeln, als einen kompletten Spannungsbogen über die Staffel aufzubauen, wie es die Konkurrenz macht. Man wird es also wohl nicht mit einem längerfristigen Gegner zu tun bekommen, sondern sich auf episodische Probleme einstellen dürfen. Wir werden sehen, ob den Freunden von Syfy da nicht die Ideen ausgehen werden.

Davon ab, gab es in der Folge aber auch wieder ein paar Anspielungen und lustige Szenen. So ist die einzige Mahlzeit, die die Überlebenden zu sich nehmen, ein Twinkie pro Person, der uns ja aus Zombieland ein Begriff ist Cassandra lässt ihren sogar in ihrer Tasche verschwinden. Der Versuch, die Freiheitsglocke mitzunehmen, endet auch in einem amüsanten Zombie-Kill, der für die immer noch recht ordentlichen Effekte der Serie spricht. Allerdings finde ich es auf der anderen Seite fragwürdig, wie gesund es sein mag, auf jemandem drauf zu liegen, den man gerade ordentlich mit einem Elektroschocker bearbeitet? Allerdings lässt sich hier die Frage der letzten Folge beantworten, da die Kannibalen anscheinend recht gut ausgestattet sind und über Strom verfügen (woher der auch immer kommen mag).

Die Zombies spielen dieses Mal nur eine untergeordnete Rolle und zeigen keine besonderen Eigenschaften, allerdings frage ich mich, warum in Philadelphia mitten auf der Strasse einfach mal ein Überlebender gefressen wird, während die Gruppe vorbei fährt. Warum laufen dort vereinzelte Überlebende überhaupt einfach so durch die Gegend, dass sie von Zombies gefressen werden? Spaziergang? Man weiß es nicht…

Fazit

Wieder eine ordentliche Folge mit dem ein oder anderen logischen Schnitzer. Aber durchaus amüsant. Man hat ein wenig mehr über Cassandra erfahren, die ich bisher eher als Nebenfigur sehe und mich deshalb frage, warum nicht erst mal die wichtigen Leute vorgestellt werden. Aber vielleicht ergibt sich das Ganze ja am Ende noch. Jedenfalls immer noch kein Grund, die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen und der Serie den Rücken zu kehren… ich weiß gar nicht, warum ich das immer noch erwarte… Die richtigen Schwächen werden wohl erst mit der deutschen Synchro kommen 🙂

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